RechtlichesVersion 2.1Aktualisiert am 22. September 2026

Risikohinweis

Lesen Sie dies vor dem Kauf. Hier wird erläutert, was an den Märkten, in einer simulierten Umgebung, bei der Technik und bei Auszahlungen per Banküberweisung oder in Kryptowährung schiefgehen kann.

Gültig ab
22. September 2026
Zuletzt aktualisiert
22. September 2026
Version
2.1
Auf dieser Seite33 Abschnitte
  1. 1Einleitung
  2. 2Keine Anlageberatung
  3. 3Art der Dienste von WhitePips
  4. 4Sie können die gesamte Gebühr verlieren
  5. 5Trading ist mit Risiken verbunden
  6. 6Gehebelte Produkte
  7. 7Besondere Risiken von CFDs
  8. 8Besondere Risiken von Futures
  9. 9Kurslücken, Slippage und Liquidität
  10. 10Nachrichten und geplante Ereignisse
  11. 11Wie die Regeln ein Konto schnell beenden können
  12. 12Simuliertes Trading
  13. 13Hypothetische und simulierte Performance
  14. 14Keine Garantie auf Finanzierung
  15. 15Performance ist nicht garantiert
  16. 16Technologische Risiken
  17. 17Drittanbieter
  18. 18Risiken von Auszahlungen per Banküberweisung
  19. 19Risiken von Auszahlungen in Kryptowährung
  20. 20Store-Guthaben
  21. 21WhitePips als Zahler
  22. 22Regulatorische und rechtliche Risiken
  23. 23Steuern
  24. 24Eingeschränkte Länder
  25. 25Betriebliche Risiken
  26. 26Pflichten des Kunden
  27. 27Finanzielle Eignung
  28. 28Begrenzung des Vertrauens
  29. 29Höhere Gewalt
  30. 30Haftungsbeschränkung
  31. 31Verwandte Dokumente
  32. 32Änderungen dieses Risikohinweises
  33. 33Kontakt

Das Wichtigste

  • Sie können die gesamte Gebühr verlieren. Eine Evaluation kann durch einen Regelverstoß enden, bevor das Ziel erreicht ist, und ein Konto mit Regelverstoß wird nicht erstattet.
  • Jedes Konto ist simuliert. Simulierte Kurse, Ausführungen und Liquidität weichen von den echten Märkten ab, und vergangene oder simulierte Ergebnisse sagen nichts über künftige Ergebnisse aus.
  • CFDs und Futures sind gehebelt. Kleine Kursbewegungen, Kurslücken und Slippage können innerhalb von Augenblicken zu einem Regelverstoß führen, auch während eine Position noch offen ist.
  • Bankauszahlungen können sich durch Bankgebühren und Währungsumrechnung verzögern oder verringern. Krypto-Auszahlungen sind unwiderruflich und Kursschwankungen, falschen Adressen und falschen Netzwerken ausgesetzt.
  • Nichts, was WhitePips veröffentlicht, ist eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung, und nichts garantiert, dass Sie bestehen, finanziert werden oder eine Auszahlung erhalten.

Diese Zusammenfassung soll Ihnen die Orientierung erleichtern. Sie ist nicht Teil der Risikoaufklärung und ändert diese nicht: Maßgeblich ist der vollständige Text unten.

1Einleitung

1.1

Diese Risikoaufklärung („Risikoaufklärung“) erläutert die wesentlichen Risiken, die mit der Teilnahme an den Produkten und Dienstleistungen von WhitePips verbunden sind, einschließlich Evaluationsprogrammen, Instant-Programmen, Bildungsinhalten und damit verbundenen Leistungen (zusammen die „Dienste“).

1.2

Der Handel an den Finanzmärkten ist mit erheblichen Risiken verbunden. Bevor Sie ein Produkt von WhitePips kaufen oder daran teilnehmen, sollten Sie sorgfältig prüfen, ob eine solche Teilnahme angesichts Ihrer finanziellen Verhältnisse, Ihrer Erfahrung, Ihrer Ziele und Ihrer Risikotoleranz angemessen ist.

1.3

Durch den Zugriff auf die Dienste oder deren Nutzung bestätigen Sie, dass Sie die in dieser Risikoaufklärung beschriebenen Risiken gelesen, verstanden und akzeptiert haben.

1.4

Nicht jedes Risiko. Diese Risikoaufklärung beschreibt die wesentlichen Risiken, kann aber nicht jedes Risiko beschreiben. Großgeschriebene Begriffe haben die in den Nutzungsbedingungen festgelegte Bedeutung.

2Keine Anlageberatung

2.1

WhitePips bietet Folgendes nicht an:

  1. Anlageberatung;
  2. Finanzberatung;
  3. Portfolioverwaltung;
  4. Brokerdienstleistungen;
  5. Vermögensverwaltung;
  6. Steuerberatung;
  7. Rechtsberatung; oder
  8. personalisierte Handelsempfehlungen.
2.2

Alle von WhitePips bereitgestellten Informationen, einschließlich Lehrmaterialien, Webinaren, Artikeln, Videos, Marktkommentaren oder Mitteilungen des Kundensupports, dienen ausschließlich allgemeinen Informations- oder Bildungszwecken.

2.3

Sie allein bleiben für Ihre Handelsentscheidungen verantwortlich.

3Art der Dienste von WhitePips

3.1

WhitePips betreibt Evaluationsprogramme für den Eigenhandel (Proprietary Trading) und damit verbundene Dienste.

3.2

Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben:

  1. ist die Teilnahme keine Geldanlage;
  2. begründet die Teilnahme kein Brokerverhältnis;
  3. begründet die Teilnahme kein Arbeitsverhältnis;
  4. begründet die Teilnahme kein Treuhandverhältnis; und
  5. stellt die Teilnahme keine Finanzberatungsleistung dar.
3.3

Der Kauf einer Challenge oder eines Instant-Kontos ist eine Zahlung für den Zugang zu einer firmeneigenen Evaluation oder einem damit verbundenen Dienst, vorbehaltlich der jeweils geltenden Produktbedingungen.

3.4

Keine regulierten Wertpapierdienstleistungen. Sofern auf der Website nicht ausdrücklich anders angegeben, ist WhitePips von keiner Finanzaufsichtsbehörde zugelassen oder reguliert. Schutzmechanismen, die für regulierte Anlage- oder Brokerdienstleistungen gelten, wie Anlegerentschädigungs- oder Einlagensicherungssysteme, gelten nicht für die Dienste, die Gebühren oder Auszahlungen.

4Sie können die gesamte Gebühr verlieren

4.1

Die Gebühr ist dem Risiko ausgesetzt. Das wahrscheinlichste finanzielle Ergebnis einer einzelnen Evaluation ist, dass das Handelskonto einen Regelverstoß erleidet, bevor das Gewinnziel erreicht ist. In diesem Fall ist die Gebühr verbraucht und wird nicht erstattet.

4.2

Wiederholte Käufe summieren sich. Der Kauf weiterer Evaluationen, Resets oder Add-ons nach einem Regelverstoß erhöht Ihre Gesamtausgaben. Paketrabatte und Aktionen senken den Preis pro Konto, erhöhen aber den Betrag, den Sie auf einmal einsetzen.

4.3

Geben Sie nur aus, was Sie sich leisten können. Bezahlen Sie die Dienste nur mit Geld, dessen vollständigen Verlust Sie verkraften können, ohne dass Ihre Lebenshaltungskosten, Schulden oder Verpflichtungen beeinträchtigt werden.

4.4

Keine Rückerstattung der Gebühr bei einem Regelverstoß. Rückerstattungen sind nur in den begrenzten Fällen der Rückerstattungsrichtlinie möglich. Die Rückerstattung der Gebühr mit der ersten Auszahlung bei berechtigten Plänen setzt voraus, dass diese Auszahlung erreicht und geleistet wird.

5Trading ist mit Risiken verbunden

5.1

Finanzmärkte sind von Natur aus unberechenbar.

5.2

Kurse können sich schnell ändern aufgrund von:

  1. Wirtschaftsereignissen;
  2. politischen Entwicklungen;
  3. Zentralbankentscheidungen;
  4. Marktstimmung;
  5. Unternehmensmeldungen;
  6. unerwarteten globalen Ereignissen;
  7. Veränderungen der Liquidität; und
  8. Volatilität.
5.3

Keine Handelsstrategie kann das Marktrisiko ausschalten.

6Gehebelte Produkte

6.1

Viele Finanzinstrumente, darunter Differenzkontrakte (CFDs), Futures, Devisen, Rohstoffe, Indizes und andere gehebelte Produkte, sind mit erheblichen Risiken verbunden.

6.2

Ein Hebel kann sowohl Gewinne als auch Verluste vervielfachen.

6.3

Kleine Marktbewegungen können zu erheblichen Veränderungen der Handelsergebnisse führen.

6.4

Teilnehmer sollten die Risiken des gehebelten Handels vollständig verstehen, bevor sie an einem Evaluationsprogramm teilnehmen.

6.5

Hebel und Limits auf WhitePips-Konten. CFD- und Instant-Handelskonten haben einen in der Planspezifikation veröffentlichten maximalen Hebel, der nach der Finanzierung eines Kontos niedriger sein kann. Futures-Handelskonten sind stattdessen durch eine maximale Anzahl von Kontrakten begrenzt. Dies sind Obergrenzen, keine Empfehlungen: Wer am Maximum handelt, erreicht ein Verlustlimit sehr viel wahrscheinlicher.

7Besondere Risiken von CFDs

7.1

Kein Eigentum. Ein CFD ist ein Vertrag auf die Kursdifferenz. Sie besitzen die betreffende Währung, den Index, den Rohstoff, das Metall oder die Kryptowährung nie und haben keinerlei damit verbundene Rechte.

7.2

Kosten. Spreads, Kommissionen und Swaps werden auf dem simulierten Konto berechnet und wirken sich auf dessen Kontostand, Equity und Verlustlimits aus. Swaps, die beim täglichen Rollover anfallen, können für Positionen berechnet werden, die über Nacht und über das Wochenende gehalten werden.

7.3

Preisbildung. Simulierte CFD-Kurse werden aus Marktdaten abgeleitet und können von den Kursen anderer Anbieter oder Börsen abweichen, insbesondere in schnellen Märkten, zur Eröffnung und zum Schluss sowie bei weniger liquiden Instrumenten.

7.4

Krypto-CFDs. Kryptowährungs-CFDs können sich sehr stark bewegen, auch außerhalb der üblichen Handelszeiten, und ihre Kurse können zwischen den Sitzungen Lücken aufweisen.

7.5

Wochenend- und Rollover-Lücken. Wenn ein Plan das Halten von Positionen über das Wochenende oder über Nacht erlaubt, können die Kurse weit vom Schlusskurs entfernt eröffnen, und eine Stop-Order kann zu einem deutlich schlechteren Kurs ausgeführt werden.

8Besondere Risiken von Futures

8.1

Kontraktgröße. Jeder Futures-Kontrakt hat eine von der Börse festgelegte feste Größe und einen festen Tick-Wert. Eine Bewegung von wenigen Ticks bei mehreren Kontrakten kann einen hohen simulierten Verlust verursachen, und zehn Micro-Kontrakte haben dasselbe Exposure wie ein Mini.

8.2

End-of-Day-Trailing-Drawdown. Bei Plänen, die ihn verwenden, steigt die Drawdown-Untergrenze mit dem Schlusssaldo jeder Sitzung und sinkt nie, sodass früher erzielte Gewinne den Spielraum für spätere Verluste verringern können.

8.3

Sitzungen, Pausen und Verfall. Futures werden in Sitzungen mit täglichen Wartungspausen, Wochenendschließungen und Börsenfeiertagen gehandelt. Kontrakte verfallen, die Liquidität wandert zwischen Kontraktmonaten, und Positionen müssen gegebenenfalls vor dem Verfall geschlossen oder gerollt werden.

8.4

Preislimits und Handelsaussetzungen. Börsen können Preislimits anwenden oder den Handel aussetzen. Positionen lassen sich dann möglicherweise nicht zum erwarteten Kurs schließen.

8.5

Marktdaten. Futures-Konten sind auf eine dxFeed-Marktdatenverbindung über Volumetrica angewiesen. Verzögerungen, Lücken oder Fehler in diesen Daten können Charts, Orderflow-Ansichten und Ausführungen beeinträchtigen.

9Kurslücken, Slippage und Liquidität

9.1

Kurslücken. Kurse können von einem Niveau auf ein anderes springen, ohne zu den dazwischenliegenden Kursen gehandelt zu werden, zum Beispiel nach Nachrichten, zur Markteröffnung oder nach einem Wochenende. Eine Position kann dann ein Verlustlimit durchbrechen, bevor sie geschlossen werden kann.

9.2

Slippage. In schnellen oder illiquiden Märkten kann eine Order zu einem schlechteren als dem gewünschten Kurs ausgeführt werden. Slippage zählt wie jeder andere Verlust zu den Verlustlimits und zum Drawdown.

9.3

Liquidität. In Phasen geringer Liquidität weiten sich die Spreads aus, und größere Orders werden möglicherweise zu mehreren Kursen oder gar nicht ausgeführt.

9.4

Stops sind keine Garantie. Eine Stop-Loss-Order garantiert nicht, dass ein Verlust auf einen bestimmten Betrag begrenzt wird.

10Nachrichten und geplante Ereignisse

10.1

Wichtige Wirtschaftsdaten, Zentralbankentscheidungen und unerwartete Ereignisse können plötzliche Kursspitzen, Kurslücken, ausgeweitete Spreads und abgelehnte Orders verursachen.

10.2

Bei Plänen oder Phasen, in denen News-Trading nicht erlaubt ist, können Trades rund um diese Ereignisse gemäß den Handelsregeln ausgeschlossen oder als Regelverstoß behandelt werden. Bei Plänen, in denen es erlaubt ist, gelten die oben genannten Risiken dennoch in vollem Umfang.

11Wie die Regeln ein Konto schnell beenden können

11.1

Harte Regelverstöße wirken sofort. Das Überschreiten des täglichen Verlustlimits oder des maximalen Drawdowns beendet die Kontophase sofort und endgültig. Es gibt keinen Margin Call und keine zweite Chance in dieser Phase.

11.2

Schwebende Verluste zählen. Bei CFD- und Instant-Konten werden die Verlustlimits auf Basis der Equity gemessen, einschließlich Verlusten aus offenen Positionen. Eine Position, die später im Gewinn ist, kann das Konto dennoch verletzt haben, während sie im Verlust war.

11.3

Das tägliche Verlustlimit beginnt beim höheren Wert. Das tägliche Verlustlimit wird vom höheren Wert aus Anfangssaldo oder Anfangs-Equity des Tages gemessen, sodass ein Tag, der mit Gewinnen aus offenen Positionen beginnt, Ihnen keinen größeren Spielraum verschafft.

11.4

Der Trailing-Drawdown zieht nach. Ein Trailing-Drawdown folgt dem Höchststand des Kontos, sodass der Betrag, den Sie verlieren dürfen, im Verhältnis zum Anfangssaldo schrumpft, während das Konto wächst.

11.5

Warnungen und Strikes summieren sich. Weiche Regelverstöße, Warnungen und Strikes sammeln sich an, und das Erreichen ihres Limits schließt das Konto, auch wenn kein Verlustlimit erreicht wurde.

11.6

Konsistenz- und Auszahlungsbedingungen. Konsistenzregeln, Mindestanzahl profitabler Tage, Puffersalden, Gewinnziele und Auszahlungsobergrenzen können eine Auszahlung verzögern oder begrenzen, selbst wenn ein Konto im Gewinn ist.

12Simuliertes Trading

12.1

Bestimmte WhitePips-Produkte nutzen simulierte Handels- oder Evaluationsumgebungen. Alle Handelskonten von WhitePips, sowohl Evaluations- als auch finanzierte Konten, sind simuliert.

12.2

Der simulierte Handel unterscheidet sich vom Handel an echten Märkten in mehrfacher Hinsicht, unter anderem bei:

  1. Ausführungsbedingungen;
  2. Marktliquidität;
  3. Slippage;
  4. Orderausführungen;
  5. Latenz;
  6. Preisverhalten; und
  7. Plattformfunktionen.
12.3

Simulierte Ergebnisse spiegeln die tatsächlichen Marktbedingungen oder die künftige Handelsleistung möglicherweise nicht genau wider.

12.4

Vergangene simulierte Ergebnisse sind kein Indikator für künftige Ergebnisse.

12.5

Ihre Orders erreichen den Markt nicht. Orders auf einem simulierten Konto interagieren nicht mit einem echten Orderbuch, haben daher keinen Einfluss auf die Marktpreise, und Ausführungen können besser oder schlechter sein als bei einer echten Order derselben Größe.

13Hypothetische und simulierte Performance

13.1

Hypothetische oder simulierte Ergebnisse unterliegen bestimmten inhärenten Einschränkungen. Anders als eine tatsächliche Erfolgsbilanz stellen simulierte Ergebnisse keinen tatsächlichen Handel dar.

13.2

Da die in einer simulierten Umgebung abgebildeten Trades nicht mit echtem Kapital ausgeführt wurden, können die Ergebnisse die Auswirkungen bestimmter Marktfaktoren, etwa mangelnder Liquidität, unter- oder überschätzt haben.

13.3

Simulierte Handelsprogramme werden zudem im Allgemeinen mit dem Vorteil der Rückschau entwickelt.

13.4

Es wird nicht zugesichert, dass ein Konto Gewinne oder Verluste erzielen wird oder wahrscheinlich erzielen wird, die den in einer simulierten Umgebung gezeigten oder erzielten Ergebnissen ähneln.

13.5

Die Teilnahme an einer WhitePips-Evaluation garantiert weder eine Finanzierung noch Auszahlungen noch ein bestimmtes Handelsergebnis.

14Keine Garantie auf Finanzierung

14.1

Der erfolgreiche Abschluss einer Evaluation garantiert nicht:

  1. ein finanziertes Konto;
  2. eine fortgesetzte Teilnahme;
  3. eine Gewinnbeteiligung;
  4. eine Auszahlungsberechtigung;
  5. einen dauerhaften Kontozugang; oder
  6. künftige Möglichkeiten.
14.2

Das Fortkommen in den Programmen von WhitePips setzt weiterhin die Einhaltung aller geltenden Vereinbarungen, Richtlinien, Verifizierungsanforderungen und betrieblichen Verfahren voraus.

14.3

Prüfungen können das Ergebnis ändern. Evaluationen, finanzierte Konten und Auszahlungsanträge werden geprüft. Eine Prüfung kann einen Regelverstoß oder unzulässiges Verhalten feststellen, nachdem ein Ziel scheinbar erreicht wurde, mit der Folge, dass ein Konto nicht finanziert, eine Auszahlung gekürzt oder verweigert oder eine bereits gezahlte Vergütung zurückgefordert wird, wie in den Nutzungsbedingungen und der Auszahlungsrichtlinie beschrieben.

15Performance ist nicht garantiert

15.1

Vergangene Ergebnisse garantieren keine künftigen Ergebnisse.

15.2

Historische Ergebnisse, hypothetische Beispiele, Lehrdemonstrationen, Erfahrungsberichte oder simulierte Ergebnisse dürfen niemals als Garantie für künftigen Erfolg verstanden werden.

15.3

Die individuellen Ergebnisse unterscheiden sich erheblich.

15.4

Illustrative Inhalte. Geschichten, Auszahlungsbeispiele und Zahlen, die auf der Website als illustrativ gekennzeichnet sind, sind keine Aufzeichnungen der Ergebnisse echter Kunden.

16Technologische Risiken

16.1

Die Teilnahme an den Diensten hängt von Technologie ab, bei der es gelegentlich zu Unterbrechungen kommen kann.

16.2

Mögliche Probleme sind unter anderem:

  1. Internetausfälle;
  2. Hardwareausfälle;
  3. Softwarefehler;
  4. Systemwartung;
  5. Cybersicherheitsvorfälle;
  6. Unterbrechungen bei Drittanbieterdiensten;
  7. Verzögerungen bei der Datenübertragung; und
  8. Probleme mit der Verfügbarkeit der Plattform.
16.3

WhitePips kann keinen unterbrechungsfreien Zugang zu seinen Diensten garantieren.

16.4

Plattformen und Datenfeeds. MetaTrader 5, Volumetrica und die dxFeed-Datenverbindung können einfrieren, die Verbindung verlieren, verzögern oder falsche Kurse anzeigen. Auch Ihr eigenes Gerät, Ihre Verbindung, Ihr virtueller Server oder Ihre Software können ausfallen. All dies kann Sie daran hindern, eine Position im gewünschten Moment zu eröffnen oder zu schließen, und daraus entstehende Verluste zählen zu Ihren Limits.

16.5

Kurskorrekturen. WhitePips kann fehlerhafte Kurse und Berechnungen korrigieren und betroffene Trades anpassen oder stornieren, wie in den Nutzungsbedingungen beschrieben. Eine Korrektur kann sowohl simulierte Gewinne als auch Verluste entfernen.

17Drittanbieter

17.1

WhitePips ist für bestimmte Bereiche seines Betriebs auf Drittanbieter angewiesen.

17.2

Zu diesen Anbietern können gehören:

  1. Anbieter von Handelsplattformen;
  2. Marktdatenanbieter;
  3. Zahlungsdienstleister;
  4. Banken und Auszahlungsdienstleister;
  5. Anbieter für Identitätsprüfungen;
  6. Cloud-Hosting-Anbieter;
  7. Kundensupport-Plattformen;
  8. Analyseanbieter; und
  9. Sicherheitsanbieter.
17.3

WhitePips ist nicht verantwortlich für Ausfälle, Unterbrechungen oder Verzögerungen, die von Drittanbietern außerhalb seiner zumutbaren Kontrolle verursacht werden.

18Risiken von Auszahlungen per Banküberweisung

18.1

Die Dauer ist eine Schätzung. Eine Banküberweisung trifft in der Regel innerhalb von 3 bis 5 Werktagen nach Bearbeitung der Auszahlung ein, dies ist jedoch eine Schätzung und keine Garantie. Bearbeitungszeiten und Annahmeschlusszeiten der Banken, Wochenenden, Feiertage in einem der beteiligten Länder sowie Compliance-Prüfungen können die Dauer verlängern.

18.2

Gebühren und Währungsumrechnung. Zwischen-, Korrespondenz- und Empfängerbanken können Gebühren abziehen, und Ihre Bank kann die Zahlung zu ihrem eigenen Kurs in eine andere Währung umrechnen. Der Betrag, der auf Ihrem Konto eingeht, kann daher geringer sein als der gesendete Betrag.

18.3

Falsche Angaben. Wenn die von Ihnen angegebenen Bankdaten falsch sind, kann die Überweisung verzögert, abzüglich Gebühren zurückgesendet oder einem falschen Konto gutgeschrieben werden und nur schwer oder gar nicht zurückzuholen sein.

18.4

Zurückgesendete oder abgelehnte Überweisungen. Banken können eine Überweisung ablehnen oder zurücksenden, zum Beispiel weil der Kontoname nicht übereinstimmt, das Konto geschlossen ist oder die Zahlung ihre Prüfung nicht besteht. Eine erneute Überweisung dauert länger und kann weitere Gebühren verursachen.

18.5

Prüfungen und Auskunftsersuchen. Banken und Zahlungsdienstleister prüfen Zahlungen im Hinblick auf Sanktionen und Geldwäschebekämpfung. Sie können eine Zahlung zurückhalten, Informationen über Sie oder die Herkunft der Zahlung anfordern oder die Bearbeitung ablehnen.

19Risiken von Auszahlungen in Kryptowährung

19.1

Volatilität. Der Wert von BTC und ETH kann sich zwischen dem Zeitpunkt der Berechnung einer Auszahlung, ihrem Versand und Ihrer Umrechnung erheblich ändern. Stablecoins wie USDT und USDC sollen einen stabilen Wert gegenüber dem US-Dollar halten, können diese Bindung jedoch verlieren, vom Emittenten eingefroren werden oder vom Ausfall ihres Emittenten oder ihrer Reserven betroffen sein.

19.2

Unwiderrufliche Überweisungen. Blockchain-Überweisungen können nicht rückgängig gemacht werden. Eine an die von Ihnen angegebene Adresse gesendete Auszahlung ist endgültig, auch wenn die Adresse falsch war oder jemand anderem gehört.

19.3

Falsches Netzwerk oder falsche Adresse. Jeder Coin kann nur über die im Dashboard angezeigten Netzwerke ausgezahlt werden. Das Senden an eine Adresse in einem anderen Netzwerk oder an eine Adresse, die den Vermögenswert nicht unterstützt, kann zum dauerhaften Verlust führen.

19.4

Wallet-Sicherheit. Wenn Sie den Zugang zu Ihrer Wallet, deren privaten Schlüsseln oder Wiederherstellungsphrase verlieren oder Ihr Börsenkonto kompromittiert oder geschlossen wird, können die Mittel verloren gehen.

19.5

Netzwerkgebühren und Überlastung. Netzwerkgebühren schwanken und können den erhaltenen Betrag verringern. Eine Überlastung kann eine Überweisung verzögern. Eine Krypto-Auszahlung trifft in der Regel innerhalb von Minuten nach ihrer Bearbeitung ein, dies hängt jedoch von den Netzwerkbedingungen ab und ist nicht garantiert.

19.6

Börsen und Verwahrer. Börsen und Custodial Wallets können Abhebungen aussetzen, Konten einfrieren, ausfallen oder zahlungsunfähig werden.

19.7

Rechtliche Behandlung. Die rechtliche und steuerliche Behandlung von Kryptowährungen unterscheidet sich von Land zu Land und kann sich ändern. Das Halten, Empfangen oder Umtauschen von Kryptowährungen kann an Ihrem Wohnort eingeschränkt sein.

20Store-Guthaben

20.1

Store-Guthaben hat keinen Barwert. Es kann nur für WhitePips-Produkte verwendet werden, kann nicht abgehoben oder gegen eine Bank- oder Krypto-Auszahlung eingetauscht werden und kann verfallen, wenn Ihr Konto wegen eines Verstoßes geschlossen wird. Wenn Sie Store-Guthaben als Auszahlungsziel wählen, entscheiden Sie sich für einen Wert, der davon abhängt, dass Sie WhitePips weiterhin nutzen.

21WhitePips als Zahler

21.1

Auszahlungen hängen von WhitePips ab. Auszahlungen werden von WhitePips aus eigenen Mitteln gemäß der Auszahlungsrichtlinie geleistet. Sie werden nicht auf einem getrennten Konto gehalten, sind durch kein Entschädigungs- oder Sicherungssystem geschützt und hängen davon ab, dass WhitePips seinen Betrieb fortführt und zahlungsfähig ist.

21.2

Geschäftliche Änderungen. WhitePips kann Produkte, Handelsplattformen, Zahlungsmethoden oder Auszahlungsmethoden ändern, aussetzen oder einstellen, wie in den Nutzungsbedingungen beschrieben.

22Regulatorische und rechtliche Risiken

22.1

Finanzgesetze und -vorschriften können sich im Laufe der Zeit ändern.

22.2

Änderungen geltender Gesetze, Steuern, Sanktionen, Lizenzanforderungen oder aufsichtsrechtlicher Vorgaben können die Verfügbarkeit oder den Betrieb der Dienste von WhitePips beeinträchtigen.

22.3

WhitePips behält sich das Recht vor, Dienste zu ändern, auszusetzen oder einzustellen, soweit dies zur Einhaltung geltender gesetzlicher oder aufsichtsrechtlicher Anforderungen vernünftigerweise erforderlich ist.

22.4

Ihr lokales Recht. Es liegt in Ihrer Verantwortung zu prüfen, ob die Teilnahme an den Diensten, der Empfang von Auszahlungen und das Halten von Kryptowährungen an Ihrem Wohnort und Ihrem Aufenthaltsort rechtmäßig sind.

23Steuern

23.1

Sie allein sind für alle Steuern, Meldepflichten oder Sozialabgaben verantwortlich, die sich aus Auszahlungen, Store-Guthaben, Gebührenerstattungen oder Gewinnen bzw. Verlusten aus dem Umtausch von Kryptowährungen ergeben, und zwar in jedem Land, in dem Sie steuerpflichtig sind. WhitePips erteilt keine Steuerberatung und behält keine Steuern für Sie ein, es sei denn, das Gesetz schreibt dies vor. Holen Sie bei Bedarf unabhängigen steuerlichen Rat ein.

24Eingeschränkte Länder

24.1

WhitePips bietet die Dienste nicht an bzw. erbringt sie nicht für Einwohner oder Staatsangehörige folgender eingeschränkter Rechtsordnungen oder für Personen, die sich dort aufhalten: Kuba, Iran, Irak, Myanmar, Nordkorea, Polen, Russland, Sudan und Vereinigte Staaten von Amerika. Die folgenden Länder und Regionen sind bei der Registrierung und auf der Website ebenfalls eingeschränkt: Afghanistan, Belarus, Krim, Donezk, Libyen, Luhansk, Somalia, Syrien und Venezuela.

24.2

WhitePips behandelt außerdem jedes Land oder Gebiet als eingeschränkt, das umfassenden Sanktionen des US Office of Foreign Assets Control (OFAC), der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs oder der Vereinten Nationen unterliegt, sowie jede Rechtsordnung, die von der Financial Action Task Force (FATF) als Hochrisiko-Rechtsordnung mit Handlungsaufforderung eingestuft wurde.

24.3

Die Liste der eingeschränkten Rechtsordnungen kann von Zeit zu Zeit ohne vorherige Ankündigung aktualisiert werden, um geltende Gesetze, Sanktionen, regulatorische Anforderungen und die internen Compliance-Richtlinien von WhitePips widerzuspiegeln. Die aktuelle Liste finden Sie jederzeit in der Richtlinie zu eingeschränkten Rechtsordnungen.

24.4

Der Versuch, aus einer eingeschränkten Rechtsordnung auf die Dienste zuzugreifen oder sie zu nutzen, auch über ein VPN, einen Proxy oder ein anderes Mittel zur Verschleierung Ihres tatsächlichen Standorts, stellt einen wesentlichen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von WhitePips und gegen dieses Dokument dar.

24.5

WhitePips kann die Eröffnung eines Kontos ablehnen und jedes Konto sperren, einschränken oder kündigen, wenn es feststellt, dass diese Beschränkungen gelten. Die Berechtigung wird bei der Registrierung und erneut bei der Identitätsprüfung (KYC) überprüft.

25Betriebliche Risiken

25.1

Die Teilnahme an den Diensten von WhitePips kann durch betriebliche Risiken beeinträchtigt werden, darunter:

  1. menschliches Versagen;
  2. Systemwartung;
  3. Fehler in internen Prozessen;
  4. unerwartete technische Ereignisse;
  5. Ereignisse, die die Geschäftskontinuität betreffen; und
  6. Umstände höherer Gewalt.
25.2

Obwohl WhitePips angemessene betriebliche Schutzmaßnahmen umsetzt, lassen sich nicht alle Risiken ausschließen.

26Pflichten des Kunden

26.1

Jeder Teilnehmer ist allein verantwortlich für:

  1. das Verständnis der geltenden Produktregeln;
  2. seine eigenen Handelsentscheidungen;
  3. den Schutz seiner Zugangsdaten;
  4. die Einhaltung aller geltenden Gesetze;
  5. die Prüfung aller rechtlichen Dokumente vor der Teilnahme;
  6. die Angabe korrekter Bankkonto- und Wallet-Daten für Auszahlungen; und
  7. die Sicherstellung, dass die Teilnahme für seine persönlichen Umstände geeignet ist.
26.2

Teilnehmer sollten sich bei finanziellen oder handelsbezogenen Entscheidungen nicht ausschließlich auf die von WhitePips bereitgestellten Informationen verlassen.

27Finanzielle Eignung

27.1

Die Teilnahme an den Diensten von WhitePips ist möglicherweise nicht für jede Person geeignet.

27.2

Sie sollten sorgfältig prüfen:

  1. Ihre finanzielle Situation;
  2. Ihre Handelserfahrung;
  3. Ihre Kenntnisse der Finanzmärkte;
  4. Ihre persönlichen Ziele; und
  5. Ihre Fähigkeit, die damit verbundenen Risiken zu verstehen.
27.3

Gegebenenfalls sollten Sie vor der Teilnahme unabhängigen professionellen Rat in Finanz-, Rechts-, Steuer- oder Buchhaltungsfragen einholen.

27.4

Achten Sie auf sich. Trading kann belastend sein und zwanghaft werden. Wenn Sie feststellen, dass Sie Evaluationen kaufen, um Verlusten hinterherzujagen, mehr ausgeben als geplant oder auf eine Weise handeln, die Ihr Wohlbefinden oder Ihre Finanzen beeinträchtigt, hören Sie auf und suchen Sie sich unabhängige Unterstützung.

28Begrenzung des Vertrauens

28.1

Keine Aussage von WhitePips, ob über die Website, den Kundensupport, Bildungsinhalte, soziale Medien, Marketingmaterialien, Webinare oder andere Kommunikationswege, darf als Garantie verstanden werden für:

  1. Profitabilität;
  2. Handelserfolg;
  3. Genehmigung einer Finanzierung;
  4. künftige Auszahlungen;
  5. den Zeitpunkt von Auszahlungen;
  6. die Marktentwicklung; oder
  7. finanzielle Ergebnisse.
28.2

Teilnehmer sollten vor jeder Kauf- oder Handelsentscheidung eine eigene unabhängige Einschätzung vornehmen.

29Höhere Gewalt

29.1

WhitePips ist nicht verantwortlich für Verzögerungen, Unterbrechungen oder Ausfälle aufgrund von Ereignissen außerhalb seiner zumutbaren Kontrolle, darunter:

  1. Naturkatastrophen;
  2. Krieg;
  3. Terrorismus;
  4. zivile Unruhen;
  5. behördliche Maßnahmen;
  6. Pandemien;
  7. Ausfälle von Versorgungsleistungen;
  8. Internetstörungen;
  9. Cybersicherheitsvorfälle;
  10. Ausfälle von Banken, Zahlungsnetzwerken oder Blockchain-Netzwerken; oder
  11. Ausfälle von Drittanbietern.

30Haftungsbeschränkung

30.1

Nichts in dieser Risikoaufklärung beschränkt oder schließt eine Haftung aus, soweit eine solche Beschränkung oder ein solcher Ausschluss nach geltendem Recht unzulässig ist.

30.2

Soweit gesetzlich zulässig, haftet WhitePips nicht für indirekte, beiläufige, Folge-, exemplarische, besondere oder Strafschäden, die aus der Teilnahme an den Diensten entstehen.

30.3

Die Teilnehmer erkennen an, dass sie die mit der Teilnahme verbundenen Risiken freiwillig übernehmen.

30.4

Vollständige Bedingungen. Die Haftungsbeschränkungen von WhitePips sind vollständig in Nutzungsbedingungen, Abschnitt 27 (Haftungsbeschränkung) dargelegt.

32Änderungen dieses Risikohinweises

32.1

WhitePips kann diese Risikoaufklärung von Zeit zu Zeit ändern, um Folgendes zu berücksichtigen:

  1. Änderungen unserer Dienste;
  2. rechtliche oder aufsichtsrechtliche Entwicklungen;
  3. betriebliche Änderungen;
  4. Branchenstandards; oder
  5. geschäftliche Anforderungen.
32.2

Die aktuelle Fassung wird stets auf der WhitePips-Website veröffentlicht.

33Kontakt

33.1

Wenn Sie Fragen zu dieser Risikoaufklärung haben, wenden Sie sich bitte an WhitePips unter [email protected].

Durch den Kauf, den Zugriff auf oder die Nutzung eines Produkts oder Dienstes von WhitePips bestätigen Sie, dass Sie diese Risikoaufklärung gelesen, verstanden und akzeptiert haben.

Risikoaufklärung · Version 2.1 · Gültig ab 22. September 2026 · WhitePip FX Ltd., eingetragen in St. Lucia, Registernummer 2026-00645. Fragen: [email protected].